Ich arbeite nicht mit Menschen, um ihnen zu zeigen, was ich kann.
Ich könnte dir meine Ausbildungen nennen. Meine Jahre in der Physiotherapie. Die Methoden, die ich gelernt, vertieft, weiterentwickelt habe. Ich könnte dir erklären, wie fundiert, wie professionell, wie sauber meine Arbeit ist. Aber das ist nicht der Punkt.
Mich interessiert, was im Körper passiert, wenn Kontrolle müde wird. Wenn Halten keinen Sinn mehr ergibt. Wenn Spannung nicht mehr als Stärke funktioniert. Ich arbeite mit Körpern, weil sie ehrlicher sind als Worte.
Weil sie nichts beschönigen. Weil sie Geschichten tragen, die Menschen oft selbst nicht formulieren können.
Mein Weg war ein langsames Erkennen.
Dass Technik allein nicht reicht.
Dass Wissen ohne Verkörperung leer bleibt.
Und dass Heilung ohne Verantwortung gefährlich wird. Ich habe früh gespürt, dass viele Formen von Körperarbeit etwas übergehen:
die innere Haltung,
die Qualität der Präsenz,
die Fähigkeit, Raum zu halten, ohne zu dominieren,
und die Fähigkeit, nicht retten zu wollen.
Heute arbeite ich nicht daran, Menschen zu verändern. Ich arbeite daran, Bedingungen zu schaffen, in denen sie sich selbst begegnen können.Im Nervensystem.
Im Gewebe.In ihrer Art, sich zu halten.
In ihrer Art, sich zu verlassen. In ihrer Art, da zu sein.
Ich glaube nicht an schnelle Lösungen, emotionale Shows oder spirituelle Abkürzungen. Ich glaube an Regulation.
An Integration. An das langsame Zurückfinden in den eigenen Körper.
Und an die Verantwortung, die entsteht, wenn man aufhört, sich selbst zu betäuben.
Aus dieser Haltung heraus ist meine Arbeit gewachsen. Und daraus auch das Institut für integrale Körperarbeit im Thurgau in der Schweiz.
Ich bin Gründerin und trage die inhaltliche wie organisatorische Verantwortung. Dazu gehören die Entwicklung der Ausbildungskonzepte, die Struktur und Organisation von Kursen und Seminaren, die Zusammenarbeit mit externen Dozentinnen sowie die strategische Leitung des Instituts.
Neben meiner eigenen Begleitungsarbeit bilde ich Menschen aus, die körperorientiert arbeiten und Tiefe mit fachlicher Klarheit verbinden wollen. Menschen, die nicht nur Methoden lernen möchten, sondern Haltung entwickeln. Ich konzipiere und leite Ausbildungsformate, Kurse und Seminare, auch für externe Institutionen und Fachpersonen.
Ich sehe mich nicht als Expertin über andere.
Ich arbeite nicht daran, Menschen zu verändern. Ich schaffe Räume, in denen sie sich selbst begegnen können.
Dieses Institut ist kein Ort der Selbstoptimierung. Es ist ein Ort für Verkörperung. Für Arbeit, die nicht lauter ist als der Mensch selbst.